Hintertux 16.04.2008

Mögliche Alternativtitel:

“Hintertux – Eine Haßliebe” – “Das Beste kommt zum Schluss” – “Ey Man, wo ist der Sprit hin?”

Zum wohl letzten Mal diese Saison ging es heute auf nach Hintertux. Schließlich hatten wir ja noch eine gültige Vignette ;) Nachdem wir beim letzten Besuch schon das Potential dieses Skigebiets erahnen konnten und nachdem mittlerweile sonst nichts mehr auf hat, war die Wahl des Skigebiets relativ einfach.

Um sechs Uhr morgens ging es wieder in Au los. Nach dem obligatorischen Zwischenstop beim Bäcker in Schweitenkirchen – Frühstück muss einfach sein – und einem (zu) kleinen Stop an der Tankstelle ging es via A9, A99 und A8 direkt nach Österreich. Die Bahn war relativ frei, wir kamen daher gut voran. Auch in Österreich lief es relativ gut und wir kamen zügig voran.

Um vom den günstigen Benzinpreisen Österreichs zu profitieren, hatten wir nur so viel getankt, dass wir es bis Österreich schaffen um dann dort vollzutanken. Am Berg nach Hintertux stellte sich dies dann als Fehler herraus ;)

Obwohl die Tankanzeige noch nicht auf leer stand, ging am Berg auf einmal der Motor aus und ließ sich auch nicht wieder zum Starten bewegen. Ich vermute es war schlicht und ergreifend die Steigung des Berges die verhinderte, dass weiter DIesel angesaugt wurde. Glücklicherweise waren ein paar Bauarbeiter mit schwerem Gerät in der Nähe, von denen wir uns einen großen (und damit SAUSCHWEREN) Kanister Diesel ausleihen konnten und somit den Tank mit ein paar Litern frischem Diesel beglücken konnten. Anschließend sind wir wieder ins Tal gedüst und haben vollgetankt.

Nach dem “Ey Man, wo ist der Sprit hin?”-Fiasko ging es also hoch nach Hintertux. Unten an der Bergstation sah es ähnlich verlockend wie beim letzten Mal aus – Schneefall und Nebel! Während ich mein Ticket kaufte, kam Uli allerdings frohlockend aus dem Skiverleih. Dort hing ein Fernseher mit Bildern vom Gletscher – vielversprechend!

Am Fuß des Olperers

Ruckzuck sind wir also mit drei Gondeln nach oben gefahren und irgendwann – auf ca. 2800 m – haben wir dann die Wolkendecke durchstoßen. Traumhaftes Sonnenwetter und frischer Schnee, wohin das Auge blickte!

Olperer 3450 m über Meeresspiegel

Nur die gefrorene Wand hing, wie anscheinend immer, in Wolken.

Abfahrt von der gefrorenen Wand hinunter

Zum Aufwärmen haben wir uns erstmal ein bißchen auf den Pisten rumgetrieben und dann ging es in die Tiefschneefelder!

Tiefschneehang neben Lift 12

Flori im Tiefschnee

Schneewand

Da wir ja beide noch relative “Tiefschneen00bs” sind, ließ sich der eine oder andere Sturz leider nicht vermeiden ;) Es waren allerdings schon deutlich weniger als noch beim letzten Mal! Fortschritte!!!

Uli

Der Fairness halber muss ich sagen, dass ich genauso “eingeschlagen” habe, aber da ich die Kamera hatte, gibt es von mir keine Fotos ;) Das Schöne am Tiefschnee: Man fällt weich!

Hier mal Video von mir:

und hier der Uli:

Gegen 12 Uhr haben wir bei Spaghetti Bolognese (5,90€) und Zigeunerschnitzel (8,40€) Pause gemacht.

Gegen zwei zogen die Wolken leider wieder zu und das Fahren wurde aufgrund der mangelhaften Sicht wieder mehr zur Qual. Gegen drei haben wir noch eine zweite Pause eingelegt und nochmal etwas getrunken und gehofft, dass das Wetter vielleicht nochmal besser würde. Leider war dem aber nicht mehr so…

Außerdem ließen meine Kräfte auch schon merklich nach.

Fertig am Nachmittag

Wir sind dann noch eine Piste im unteren Teil des Skigebiets gefahren, wo die Sicht aber auch nicht wirklich besser war. Daher sind wir gegen halb vier mit der Gondel wieder ins Tal gefahren und haben uns auf den Heimweg gemacht.

Ein kleiner Zwischenstop bei McDonalds lieferte noch einen Kaffee und die anschließende Fahrt verlief ohne besondere Zwischenfälle ;)

~ by Flori on April 16, 2008.

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